Shea Butter Ist ein Conditioner Moisturizer und heilendes Mittel für die Kopfhaut. Shea Butter wird aus der Shea-Nuß gewonnen. Der Shea-Baum wächst in Westafrika. Produkte aus der Shea-Nuß werden traditionell als Feuchtigkeitsspender für die Haut und gegen Haarausfall angewendet. Es empfiehlt sich für Menschen mit Haarausfall Shea Butter jede Nacht vor dem Schlafen gehen in die Kopfhaut zu massieren, nach 3 Wochen sollten sich die positiven Resultate zeigen, sofern die Haarfolikel nicht komplett zerstört sind. Wenn Shea Butter an auf den Haarspitzen appliziert wird, schützt es auch vor Spliss. An sich hat Shea Butter eine recht komprimierte Konsistenz, es sollte daher immer sehr sparsam angewendet werden.










Sheen Sprays
Sorgen für Glanz und Frische.







Spironolacton
Zur Behandlung von hormonellen Einflüssen auf die Haarwurzel kann Spironolacton verwendet werden. Das Mittel ist ein Haarwasser und kann auch in Verbindung mit Minoxidil angewendet werden. Spironolacton ist ein Wirkstoff der in vielen Medikamenten enthalten ist die den Blutdruck senken sollen und antiandrogene Eigenschaften aufweisen. Mit den Eigenschaften von Spironolacton wird die Bindung von DHT an die Haarfollikel verhindert. Von ein paar Anbietern werden auch Haarwasser angeboten die einzig und alleine den Wirkstoff Spironolacton enthalten. Diese Mittel sind vergleichsweise recht teuer, allerdings besteht die Möglichkeit Spironolacton-Tabletten in Haarwassern aufzulösen die propylalkohol enthalten.

Spliss
Spliss sind gespaltene Haarspitzen und treten auf wenn die Haare durch unzählige chemische Behandlungen oder mechanische Belastungen wie Föhnen oder Glätten etc. strapaziert sind. Das Problem ist weit verbreitet und die trockenen Haarspitzen treten bis zu einem gewissen Grad bei jedem auf. Die einzige Möglichkeit um Spliss loszuwerden ist der Griff zur Schere.

Spliss-Schnitt
Der Spliss-Cut kann von einem Friseur gemacht werden, aber auch zu Hause ist das ohne Probleme möglich. Dazu gibt es eine einfache Technik: Das Haar muss beim Schnitt trocken sein. Jetzt nehmen Sie eine dünne Haarsträhne von ca. 1 cm Durchmesser, die Strähne wird jetzt sorgfältig in sich selbst gedreht bis die geschädigten Haarspitzen nach außen zeigen. Die Schere sollte jetzt im rechten Winkel zur Haarsträhne gehalten werden. Jetzt schneidet man alle ausgetrockneten oder beschädigten Haarspitzen ab. Wichtig ist dass nur mit der Spitze der Schere geschnitten wird! Mit dieser Methode schneiden Sie jetzt die gesamte Haarsträhne entlang. Denken Sie daran das Spliss direkt an der Kopfhaut beginnen kann also auch oben nicht vergessen. Mit dieser Methode machen Sie jetzt den gesamten Kopf. Die Prozedur kann bis zu 45 Minuten dauern, je nachdem wie lang und wie geschädigt das Haar ist. Der Spliss-Schnitt hat den Vorteil dass dabei nur die geschädigten Haarspitzen, aber nichts von der Gesamtlänge entfernt wird.

Strapaziertes Haar
Strapaziertes Haar wurde zu oft und zu häufig bestimmten schädigenden Einflüssen ausgesetzt wie zum Beispiel Dauerwellen, Haarfärbungen aber auch schädigenden Umwelteinflüssen. Durch diese Schädigungen wird das Haar brüchig und matt, und die gesamte Haarstruktur ist geschädigt. Auch wenn das Haar strapaziert ist muss es nicht immer sofort abgeschnitten werden. Mittlerweile gibt es auf dem Markt sehr gute Pflegemittel die das strapazierte Haar wieder reparieren können. Die Anzeichen von strapaziertem Haar sind vor allem dass es brüchig und strohig ist, und die Spitzen neigen dabei zu Haarspliss. Das gesamte Haar verliert seinen Glanz und sieht nicht mehr besonders schön aus. Wer sein Haar jedoch konsequent pflegt wird schon bald dauerhaft eine Verbesserung feststellen. Vor allem Kokosöl ist besonders geeignet. Es pflegt trockenes haar und versorgt es mit viel Feuchtigkeit. Shampoos mit Kokosöl gibt es schon reichlich im Handel, aber auch Naturkosmetik ist sehr gut zur Pflege von strapaziertem Haar geeignet.

Symptomatischer Haarausfall - Aloplecia symptomatica diffusa
Der symptomatische Haarausfall tritt meist als Begleiterscheinung bei verschiedenen Infektionskrankheiten auf. Das kann zum Beispiel eine schwere Grippe oder Typhus sein. Auch im Bereich der chronischen Erkrankungen wie der Eisenmangelanämie oder bei unterschiedlichen Geschwulstbildungen kann er auftreten. Eine weitere Ursache können weiter hormonelle Störungen – Schilddrüsen -, Vergiftungen – durch Thallium, Quecksilber oder auch Arsen -, Nebenwirkungen durch Arzneimittel – bei gerinnungshemmenden Mitteln oder zytostatischen Mitteln -, oder sie treten in Folge einer Strahlenbehandlung auf. In der Regel besteht bei dem Haarausfall eine gute Chance dass er sich wieder zurück bildet.

Teebaumöl
Ätherisches Öl das aus den Blättern und Zweigspitzen (des zumeist australischen) Teebaums gewonnen wird. Es wird aufgrund seiner antiseptischen, bakteriziden und fungiziden Wirkung bei diversen Hautleiden von Naturheilkundlern angewendet.Es ist in vielen Produkten zu finden, die Kopfhautjucken und Schuppen beseitigen, oder lindern.

Texturizer
Ein Texturizer ist praktisch ein sehr mildes Haarglättungsmittel (Relaxer), das die natürlichen Locken, bzw. die Krause etwas auflockert und das Haar damit leichter kämmbar und frisierbar macht.
Der Unterschied zu einem herkömmlichen Relaxer ist also, das ein Texturizer das Haar nicht komplett glatt macht.
Außerdem wird ein Texturizer nur für sehr kurze Zeit im Haar gelassen und auch nicht im ganzen ganzen Haar verteilt, um zu verhindern das es glatter wird, als erwünscht.

Tönung
Tönungen werden in zwei unterschiedliche Bereiche eingeteilt. Die erste ist die direktziehende Tönung die bis zu ca. 8 Haarwäschen hält und sich nach und nach wieder auswäscht. Diese Tönungen belasten die Haare nicht weil die Farbe sich nur oberflächlich auf den Haaren absetzt. Die anderen sind die oxidativen Tönungen. Sie ziehen tiefer in das Haar ein und haben dadurch eine längere Haltbarkeit. Der Vorteil ist dass dabei bis zu 50% grauer Haare abgedeckt werden. Diese Tönungen werden auch Intensivtönungen genannt und mit einem Aktivator gemischt.

Trichotillomanie
Die Trichotillomanie ist eine umfassende und komplexe Impulsstörung. Das häufigste Erscheinungsbild dieser Krankheit besteht darin dass sich der Betroffene die eigenen Haare ausreißt. Am häufigsten sind von dieser Krankheit die Kopfhaare betroffen, es können jedoch auch andere Körperregionen in Mitleidenschaft gezogen werden. Aufgrund des Ausreißens der Haare kann es zu Kahlstellen kommen wobei kurze, neue Haare an einigen Stellen sichtbar sind. Bei dieser Krankheit fühlen die Betroffenen sich dazu gezwungen bei dem Ausreißen eine besondere Form zu wahren, oder Haare auszureißen die besonders geformt sind. Nach dem Ausreißen werden diese meist genau an der Haarwurzel untersucht bevor sie entweder weggeworfen, aufgehoben oder sogar verschluckt werden. Das Verschlucken der Haare wird auch als Trichphagie bezeichnet. Circa 50% der Betroffenen zeigt orale Verhaltensweisen in dem Sinne dass das Haar mit der Mundgegend in Berührung kommen muss, oder als Zahnseide benutzt wird. Beim Ausreißen der Haare fühlen die Betroffenen in der Regel keine Schmerzen, es wird eher als angenehm empfunden oder der Schmerz wird ignoriert. Die Schmerzgrenze ist dabei jedoch meist nicht erhöht und neben dieser Erkrankung treten außerdem oft Depressionen und verschiedene Angststörungen auf.

Trockenes Haar
Durch bestimmte Umwelteinflüsse verliert das Haar seinen natürlichen Talgschutzfilm und es sieht stumpf und glanzlos aus. Vor allem chlorhaltiges Wasser oder starke Sonneneinwirkung lassen das Haar austrocknen. Wer zudem noch ständig aggressive Produkte verwendet wie Blondierungen oder Dauerwellen, wird das Haar auf Dauer schädigen. Ständiges Föhnen, zu heißes Wasser beim Haare waschen oder ein zu aggressives Shampoo entziehen dem Haar Feuchtigkeit und der Kopfhaut das Fett. Gerade im Winter ist der ständige Wechsel von warm nach kalt ein anderer Punkt wieso das Haar auf Dauer schlapp macht. Trockene Haare verlieren ihren natürlichen Glanz, brechen ab und sie bekommen Spliss. Die Haare sind strohig und fühlen sich nicht mehr weich sondern spröde an. Die Kopfhaut kann anfangen zu schuppen oder sogar wund werden. Wichtig ist dass die Haare jetzt vorsichtig behandelt werden. Das heißt nur mit warmem Wasser in einer warmen Umgebung waschen. Die Haarpflegemittel wirken so viel besser. Feuchtigkeitsspendende Haarkuren und Spülungen sind ein unbedingtes muss, aber die Produkte sollten nach der Einwirkzeit immer gründlich ausgespült werden. Das Föhnen sollte nach Möglichkeit vermieden werden und die Haare sollten an der Luft trocknen. Falls es mal nicht anders geht auf keinen Fall heiß, sondern nur warm Föhnen. Wer seine Haare öfter als 2-3 Mal in der Woche wäscht sollte immer darauf achten das die Shampoos mild sind und wer dazu vielleicht noch auf herkömmliche Shampoos mit Reizungen reagiert sollte mal Naturprodukte versuchen.

Wachstumszyklus
Das Wachstum der Haare unterscheidet sich in drei unterschiedliche Phasen. Die erste ist die Anagenphase – die aktive Wachstumsphase-, die zweite die Katagenphase – Abbauphase – und die Telegenphase – Ruhepause -. Die Anagenphase in denen die Haare wachsen dauert in den meisten Fällen zwischen 2-7 Jahren. Nach dieser Phase folgt die Katagenphase in der sich die Haarfollikel abbaut, und vollständig zerfällt. Die dritte Phase, die Telegenphase dauert meist zwischen 6 Wochen bis zu 6 Monaten. Das Haar daß sich in dieser Zeit abbaut fällt erst vollständig aus nachdem die neue Wachstumsphase begonnen hat, und ein neuer Haarschaft zum Vorschein kommt. Jeder Mensch verliert täglich rund 50-100 Telogenhaare, und ein Verlust in dieser Größenordnung ist vollkommen normal. Unterschiedliche Faktoren können jedoch den Wachstumszyklus eines Haares beeinflussen, wie zum Beispiel Chemikalien, Chemotherapien, Bestrahlungen oder Medikamente. Dies kann zu einem vorübergehenden oder dauerhaften Haarverlust führen, der auch Alopezie genannt wird.

Wasserwelle
Die Wasserwelle war besonders in den 20er und 30er Jahren sehr beliebt. Damals wurden mit Klammern die Haare in Welle gelegt. Wasserwellen werden auch heute noch als eine schonende allerdings nicht dauerhafte Variante genutzt um die Haare zu wellen oder zu locken. Die Wasserwelle hält im Gegensatz zur Dauerwelle dabei nur bis zur nächsten Haarwäsche. Für die Wasserwelle muss das leicht feuchte Haar auf schmale Lockenwickler gedreht werden, wofür schmale Strähnen abgeteilt werden die senkrecht zur Kopfhaut auf die Wickler gedreht werden. Je länger das Haar ist umso mehr Lockenwickler sollte dafür benutzt werden. Damit die Pracht länger hält sollte vor dem Aufdrehen etwas Schaumfestiger oder Lotion in das Haar gegeben werden. Wer sich die Arbeit erleichtern möchte sollte anstelle von normalen Lockenwicklern Haftwickler verwenden. Die Wickler sollten erst entfernt werden wenn die Haare vollständig getrocknet sind damit das Haar nicht sofort wieder zusammenfällt. Die Locken können kleiner oder größer ausfallen, je nachdem wie groß die Wickler sind. Bei der Verwendung von speziellen Klammern zaubert man kleine oder große Wellen ins Haar und die Wasserwelle eignet sich auch dafür um krause Haare mithilfe der Wasserwellen zu glätten.

Weizenproteine
Weizenproteine sind pflanzliche Proteine die in den heute auf dem Markt vorhandenen Pflegeprodukten sehr häufig vorkommen. Sie haben die Eigenschaft die Struktur des Haares zu verbessern. Die Pflege mit Weizenproteinprodukten sorgt außerdem für mehr Volumen und gibt dem Haar verlorenes Keratin zurück.

Wet-Look
Besonders bei kurzen Haaren kommt der Wet-Look besonders gut zur Geltung. Machbar ist er aber auch ohne Probleme bei längeren Haaren. Für den Style braucht man unbedingt Haarlack und Haargel, diese beiden Produkte sollten jedoch sehr gleichmäßig aufgetragen werden da die Haare sonst schnell fettig und glanzlos wirken können. Um diesen Effekt zu vermeiden sollte man auf hochwertige Produkte achten, und vor dem auftragen sollten die Haare am besten gewaschen und durchgekämmt werden. Bei dem Wet-Look sehen die Haare zwar feucht aus, aber sie sind trocken und fallen dabei in eine perfekte Form. Dies bekommt man mit Gel hin, und ein Kamm bringt das Haar in die gewünschte Form, und kann sogar kleine Wellen ins Haar zaubern. Wenn die Haare in der gewünschten Form liegen sollten sie mit Haarlack fixiert werden. Haarlack verleiht dem Haar den zusätzlichen Glanz, und macht den Wet-Look erst perfekt. Wichtig ist dabei darauf zu achten dass die Produkte zusätzlich das Haar pflegen und nicht austrocknen. Am besten ist vor allem im Sommer ein zusätzlicher UV-Schutz damit das Haar nicht zu sehr beansprucht wird und gesund aussieht.





Wuchsrichtung
Mit der Wuchsrichtung wird die Richtung bezeichnet in die sich die Haare ohne zusätzliche Hilfsmittel wie zum Beispiel Festiger oder Haargel legen. Umgangssprachlich wird die Wuchsrichtung auch als Strich bezeichnet, und ist der natürliche Fall des Haares. Die Wuchsrichtung jedes Menschen ergibt sich dabei aus der Neigung in der das Haar in der Haut, und in dem Haarfollikel steckt. In einer Hautpartie ist die Wuchsrichtung gleich, da alle Haare die gleiche Neigung haben. Wenn jedoch zwei unterschiedliche Wuchsrichtungen auftreten dann entstehen die so genannten Haarwirbel. Diese Wirbel sind unstrukturiert und man keine genaue Richtung des Strichs erkennen. Wer versucht die Haare mit unterschiedlichen Hilfen in Form zu bekommen wird bei Wirbeln in den meisten Fällen keine Chance haben. Besonders wenn man die Haare gegen den Strich kämmt empfindet man dies meist als unangenehm oder schmerzhaft, dies kommt weil das Haar im Haarfollikel zusammen mit der Haarwurzel an einen Nerv gekoppelt ist. Vor allem für die Haarpflege ist es wichtig die Wuchsrichtung zu beachten. Beim Fönen sollten Haare immer nur in Wuchsrichtung gefönt werden da es sonst spröde werden kann. Beim Haarschnitt kann ein guter Friseur die Richtung erkennen in die die Haare wachsen, und damit wesentlich mehr Haarvolumen herausholen.